{"id":254,"date":"2009-04-10T08:46:43","date_gmt":"2009-04-10T07:46:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.familie-groebe.de\/?page_id=254"},"modified":"2009-04-25T07:05:24","modified_gmt":"2009-04-25T06:05:24","slug":"grundstuckskauf","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.familie-groebe.de\/kosten\/grundstuckskauf\/","title":{"rendered":"Grundst\u00fcckskauf"},"content":{"rendered":"<p>Was man bei der Suche nach einem geeigneten Bauplatz beachten sollte, haben wir bereits unter Grundst\u00fcckssuche beschrieben.<br \/>\nHier soll es jetzt um die Kosten, die mit dem Kauf des Traumgrundst\u00fccks zusammenh\u00e4ngen, gehen.<\/p>\n<p><strong>Kaufpreis<\/strong><br \/>\nBeim Kauf von einer Gemeinde gibt es keinen gro\u00dfen Verhandlungsspielraum, was den Kaufpreis angeht. Daf\u00fcr spart man sich die Provisionszahlung an irgend einen Makler (3,57 &#8211; 7,14 % des Kaufpreises).<br \/>\nWenn Sie allerdings den Kauf von Privatpersonen anstreben, gibt es durchaus etwas Verhandlungsspielraum beim Preis. Um ein Gef\u00fchl f\u00fcr den reellen Kaufpreis zu erhalten, lohnt es sich den Preis mit \u00e4hnlichen Grundst\u00fccken in der Gegend zu vergleichen.<br \/>\nEine zweite Quelle ist der sogenannte Bodenrichtwert. Dieser wird regelm\u00e4\u00dfig von einem Gutachterauschuss der Gemeinde ermittelt. Diesen findet man entweder kostenlos auf der Homepage der Gemeinde oder kann ihn dort erfragen. Bei anderen Gemeinden hingegen mu\u00df man etwas Geld in die Hand nehmen um die Bodenrichtwertkarte k\u00e4uflich zu erwerben.<\/p>\n<p><strong>Kaufnebenkosten<\/strong><br \/>\nWie bei allen K\u00e4ufen m\u00f6chte auch beim Grundst\u00fcckskauf der Staat mitverdienen. Der gr\u00f6\u00dfte Kostenblock der Kaufnebenkosten ist die Grunderwerbssteuer. Sie betr\u00e4gt derzeit 3,5% vom Kaufpreis. (Im \u00fcbrigen: Beim Kauf eines Hauses vom Bautr\u00e4ger f\u00e4llt die Grunderwerbssteuer auf den gesamten Kaufpreis an (Grundst\u00fcck+Haus)).<\/p>\n<p>Jeder Grundst\u00fcckskauf mu\u00df in Deutschland von einem Notar beurkundet werden. Das macht er nat\u00fcrlich nicht umsonst, sondern bekommt hierf\u00fcr ca. 1,5% der beurkundeten Kaufpreissumme an Geb\u00fchren.<br \/>\nWird das Bauvorhaben \u00fcber eine Bank (mit)finanziert, so will diese auf das Grundst\u00fcck eine Grundschuld eingetragen haben. Auch diese wird vom Notar beurkundet (und mu\u00df bezahlt werden).<\/p>\n<p>Last but not least gibt es dann noch den Notar vom Grundbuchamt. Auch dieser arbeitet (leider) nicht umsonst, sondern erhebt auch kr\u00e4ftig Geb\u00fchren.<\/p>\n<p>Wenn der Kauf des Grundst\u00fcckes und die Eintragungen ins Grundbuch abgeschlossen sind, werden wir nochmals eine detailiertere Kostenaufstellung an dieser Stelle dokumentieren.<\/p>\n<p><strong>Evtl. Bodengutachter\/Vermesser<\/strong><br \/>\nDer Kostenblock Bodengutachten\/Vermesser geh\u00f6rt eigentlich zum Thema Baunebenkosten. Dort werden wir auch nochmals darauf eingehen.<br \/>\nEs kann aber Sinn machen, bereits vor Kauf des Grundst\u00fcckes einen Bodengutachter zu bauftragen. N\u00e4mlich dann, wenn Sie sicher gehen wollen, das keine Schadstoffe im Erdreich verborgen sind, weil es ein ehemaliges Industriegebiet ist, oder ein Gewerbebetrieb dort ans\u00e4ssig war. Dann k\u00e4men sp\u00e4ter enorme Zusatzkosten auf Sie zu um das Erdreich austauschen und teuer entsorgen zu lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was man bei der Suche nach einem geeigneten Bauplatz beachten sollte, haben wir bereits unter Grundst\u00fcckssuche beschrieben. Hier soll es jetzt um die Kosten, die mit dem Kauf des Traumgrundst\u00fccks zusammenh\u00e4ngen, gehen. Kaufpreis Beim Kauf von einer Gemeinde gibt es keinen gro\u00dfen Verhandlungsspielraum, was den Kaufpreis angeht. Daf\u00fcr spart man sich die Provisionszahlung an irgend [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":37,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.familie-groebe.de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/254"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.familie-groebe.de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.familie-groebe.de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.familie-groebe.de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.familie-groebe.de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=254"}],"version-history":[{"count":12,"href":"http:\/\/www.familie-groebe.de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/254\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":263,"href":"http:\/\/www.familie-groebe.de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/254\/revisions\/263"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.familie-groebe.de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/37"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.familie-groebe.de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}